meine haut eine plastiktüte voller fleisch
verbraucht von saurem regen und mein gesicht das den schmerz verschweigt
mein blick nach vorn verschwindet in schall, verschwindet in rauch
endlich vernichtet mich die zeit, die genese meiner geburt, meine gedanken ein korallenriff gebleicht, absurd mein ich entzweit
in den tod chauffiert, vergesse meine nächsten, in jedem wimpernschlag brüskiert
der körper formt den vergleich, formt meine pein, ein totem für den waldlosen geist
mein schweigen ein maschinengewehr das über den graben jede hand zerschießt, die gewalt verehrt in tausend atemzügen, um endlich als der erkannt zu werden der ich sein will
nicht wer ich bin, nicht wer ich bin, sondern wer ich sein will
die erfahrung als film in der spiegelung eines fremden fensters, eines fremden frontkämpfers, die freiheit hat mich nicht verändert, zwischen tod und leben eines grenzgängers
der fluch der unvermögendheit unheilbar durch zahlen auf bildschirmen, endlich den veralteten hirten ermorden, nur die ehrliche niedertracht kann wirken, gefühle endlich abstoßen
die flammen schlagen, bis ich endlich nicht mehr kann, bis die arbeit endlich aufhört
dann