flammen schlagen

meine haut eine plastiktüte voller fleisch

verbraucht von saurem regen und mein gesicht das den schmerz verschweigt

mein blick nach vorn verschwindet in schall, verschwindet in rauch

endlich vernichtet mich die zeit, die genese meiner geburt, meine gedanken ein korallenriff gebleicht, absurd mein ich entzweit

in den tod chauffiert, vergesse meine nächsten, in jedem wimpernschlag brüskiert

der körper formt den vergleich, formt meine pein, ein totem für den waldlosen geist

mein schweigen ein maschinengewehr das über den graben jede hand zerschießt, die gewalt verehrt in tausend atemzügen, um endlich als der erkannt zu werden der ich sein will

nicht wer ich bin, nicht wer ich bin, sondern wer ich sein will

die erfahrung als film in der spiegelung eines fremden fensters, eines fremden frontkämpfers, die freiheit hat mich nicht verändert, zwischen tod und leben eines grenzgängers

der fluch der unvermögendheit unheilbar durch zahlen auf bildschirmen, endlich den veralteten hirten ermorden, nur die ehrliche niedertracht kann wirken, gefühle endlich abstoßen

die flammen schlagen, bis ich endlich nicht mehr kann, bis die arbeit endlich aufhört

dann

childkin

a smile with horns that curve and twist, piercing your back

three horseriders fuming, hunting you through the blades of summergrass

oh what a slaughter to the tiny man inside your chest

oh what slaughter to the tiny man inside your chest

six eyes see less

come to think of it

only one that is less pains the growing

only one that has never seen himself reflect in the tears of the ones he subjects

you are nothing, a piece of trash, not even worth my breath

how do you paint a picture in your mind of that?

an old souls screams heard from an open nursery window

a smile with horns that curve and twist piercing your back

three horseriders fuming, hunting you through the blades of summergrass

oh what a slaughter to the tiny man inside your chest

oh what slaughter to the tiny man inside your chest

six eyes see less

you probably have forgotten me

i never stood against a more worthy enemy

another half blood, to my pantheon of angered gods

don’t want no hearts, cause they are things that hurt

melting into time, eating carrion to survive

what will i become?

richterlos

am ende des gangs ein starrer blick

wartend, verzehrt es mich

am ende des gangs ein starrer blick

spott, eine pfütze aus tropfen verschlingt das herz, das licht

der elektrozaun um meinen torax hält mich noch am leben

ach was bricht es dich, ach was schnitzt es dich

kleine hände mit schnellem puls greifen im freien fall

ein graues bild aus der vergangheit, alles was bleibt

da war ich auf ihrem schoß

weiß nicht wo sie ist, ohne namen, ohne zeit

dort bleibst du, dort wirst du alt

kein schritt mehr nach vorn, der asphalt trägt ihn weiter, das leid

die sonne verschlingt uns zusammen, mit rotem gesicht

am ende des gangs, der starre blick

sinnlos

sinnlos, sinnlos, sinnlos, sinnlos
widerstand ist zwecklos
eure bars und disstracks, bleiben tatenlos
ehrenlos
meine worte gnadenlos
teile, herrsche ich,
schamlos, mit der klinge über deutschen sprechgesang
stell dich an die tafel, der lehrer will hören was du nicht kannst
jeder einzelne von euch zurückversetzt, nicht einmal mit trikot auf der ersatzbank

yea
der deutsche idealismus hat mich gottlos gemacht
generalverdacht, mord mit der axt
mein name K, pakt mit dem teufel, nimm dich in acht
das biest nun endlich aufgewacht
telekinetik, meine worte repräsentieren macht
atomisieren deine sozialisation
fremdbestimmte depression, wer bist du schon?
wer bist du schon?
sinnlos
verschwende deine gedanken nicht
schätzchen
zerbrech dein köpfchen nicht
an dir probier ich chauvinismus aus
wenn du besonders männlich bist
sinnlos, sinnlos, sinnlos, sinnlos

widerstand ist zwecklos
eure bars und disstracks, bleiben tatenlos
ehrenlos
meine worte gnadenlos
teile, herrsche ich,
schamlos, mit der klinge über deutschen sprechgesang
stell dich an die tafel, der lehrer will hören was du nicht kannst
jeder einzelne von euch zurückversetzt, nicht einmal mit trikot auf der ersatzbank


yea
ein hyperborea unter pferdeverstehern
meine lines wie russische fenster, vor deinem fall
selbstmord mit drei kugeln in den hinterkopf
übertrieben prallerei
dahlsim, trag tophäen um den hals
sinnlos
verschwend nicht meine zeit
wir sind nicht gleich
wie der mensch zu tier
wie der geist zu fleisch
ich schau auf euch hinab, ohne funken mitleid

sinnlos, sinnlos, sinnlos, sinnlos

Das Leben drängt sich an dir vorbei
in Angst, Schall und Rauch
Der Sumpf trägt das Gerüst
Über Bord schwingt dein Kopf
abgetaucht

Suche dich an vielen Orten
Finde dich überall
Warum bist du immer allein
Schweigend verschließen sich die Pforten

Gewissen liegt im Dunkel
Die Nuance ist: ein Schatten
Ein tritt hinaus, gefangen von Verlangen
Zerbrochen ist der Silberkürass
In dem harten, künstlichen Licht

das gefängnis

die geburt, mein erster haftbefehl
ohne prozess, der arzt an meinem Schwanz
ja, es ist ein Mann

erste klasse, gebrochene knöchel, lachen in der fresse
mit rücken an der wand, bis das blut spritzt,
ich bin das schwert, der soldat, die waffe des deutschen staats
bundesrepublik propaganda für die massen
auf der payrole, wie lindner, blume, cum-ex scholzomat
ich trete nich zurück, ich tret nur zurück
respektloser gewaltakrobat

du kannst es nicht verstehen
nicht nur ’n stück vom mutterkuchen stehlen
wills dir nehmen, was mir nicht gehört
körperhorror, dein hoden in meiner faust, eierkocher
zerreise dein über-ich unter kalter samendusche
halt den kopf hin
deine blutlinie morbid
kaltes eisen, lass den hammer dich zerficken, wie ein meisterschmied
sklavenmoral, glucosespiegel kurz vorm entgleisen

der bizeps gestählt, pures rheinmetall
blaues auge, ein moment der schwäche
fliegende haie benutzen dich als landefläche
mit 18 hatteste dein erstes mal
weiß ich, war ich da
mit blick auf dich hinab
augen zu und durch
die guillotine in deinem nacken, kein ego,
die fotze für dich ein patriarch

mama war die einzige
weiß ich, war ich da
im rollstuhl die pflegerin belästigen
maskuline ästhetik ist die macht die mich befähigt
rollenspiele seit dem kindergarten
pussy, das einzige pink das ich mag
weiß ich, war ich da
mit dem firmenwagen endlich papas schwanz vermessen
ich erbe reichtum, du nur staatsverschuldung, eugenik
schusswaffen, hedgefonds, verbrennen dein kunst-portfolio

du kannst es nicht verstehen
nicht nur ’n stück vom mutterkuchen stehlen
wills dir nehmen, was mir nicht gehört
körperhorror, dein hoden in meiner faust, eierkocher
zerreise dein über-ich unter kalter samendusche
halt den kopf hin
deine blutlinie morbid
kaltes eisen, lass den hammer dich zerficken, wie ein meisterschmied
sklavenmoral, glucosespiegel kurz vorm entgleisen

die fremde

Die Fremde, die aus dem Fenster fiel,
Zerbricht mich, wie billiges Gerät
Vielleicht ist man das, was man am wenigsten erträgt
Der Rücken gerade, der Blick nach oben, starr
Bloß nicht bewegen, das Glockenspiel fängt sonst an zu Leuten,
wenn die Glieder ziehen an den Fäden
Die Fremde, die aus dem Fenster fiel,
Spaltet meinen Schädel
Nimm die Hälfte die dir besser schmeckt und mach dich auf den Weg
Du bist mir vertraut, dass ist das Problem
Die Zeit als Guillotine
Wartend auf den Tag, an dem ich sie verdiene

furche

Sie will sich treffen, wo die Verräter und Flutenbeschwörer ihren letzten Schlaf finden.

Die Stille ist nicht laut genug für sie, deshalb singe ich vom Schmerz der Armut.

Lügen filigran in Marmor gemeiselt, aussterbende Kunst, in der Falle der Hoffnung.

Das Kaleidoskop bricht in sich zusammen, unter dem Gewicht der Selbstgeiselung.

Die Zelle ist der Körper, der Geist ist der Knecht.

Verliere den Geschmack am Blut, durch den Exzess.

Auf den Zäunen der Vorstadt, aufgespießte Köpfe, der Feinde des Kleinbürgers.

Ich bin das Pflaster, ich ertrinke in frischem Teer,

gezupft werden die Flügel der Fliege, von dem Kind das seine Eltern gebärt.

gegenwind

Auf den Hochspannungsleitungen sehe ich Geister sitzen,

darunter zieht der Fährmann, zum großen Friedhof, mit den Grabsteinen aus Beton und Stahl.

Kraut sprießt aus dem Teer, ein Nidhogg liegt zwischen den Hügeln der Stadt.

Die Brennöfen ignorieren mich, die Brennöfen ignorieren mich, weil sie sich
an meiner Lunge gütlich tun. Weil mein Fleisch nur Fleisch ist.

Manchmal Blicke ich ein Loch in die Köpfe oder Herzen meiner Mitgäste. Die Einzigen die mir
nahe kommen.

Nur damit das Leid erträglich bleibt.

Hofnarren auf dem Glass, in den Händen.

Ich sammel Pfand und nenne es Lohn, damit ich weiß das es lohnt.

Warum alle nach mir beißen, wenn sie hungrig sind, ich weiß es nicht.

Reich

Muss nicht auf mein Konto schauen um zu wissen
Wer mich Ende des Monats beklaut
mILLIONEN, Millionen, Drittwagen, Vorgarten, Solarzellen auf dem Dach, deine Armut kotzt mich an

Bevor mich der Neid zerfrisst,
Trink ich die Flasche mit Pisssss,
Tole im Anschlag – auf den sozialdemokratischen Bundeskanzler
Rheinmetall nur ein Sidehustle, der Markt regelt auch ohne Panzer
Die unsichtbare Hand in deinem Nacken, Sklavenmassage
Hartz IV, Armut per Antrag, brauchst gar nichts mehr machen
Hatte fast vergessen wo mein PLatz ist
Dank geht raus an Papa Musk, all die Sugardaddys
Investieren, kryptografieren, Märkte mit Shitposts manipulieren
Während Plebs wegen Klopapapier die Nerven verlieren
Wir landen noch nicht tief genug, landen noch nicht tief genug
Nur in der Tankstelle an der Kasse erschossen
Schleier über dein Haupt, mit Blick in den RÜckspiegel Blut vergossen

Muss nicht auf mein Konto schauen um zu wissen
Wer mich Ende des Monats beklaut
mILLIONEN, Millionen, Drittwagen, Vorgarten, Solarzellen auf dem Dach,
deine Armut kotzt mich an, deine Armut kotzt mich an

Ich will die Penner nicht am Bahnhof haben
Mit komischem Nachgeschmack die Beamten anfeuern, während sie hart da arbeitet meine Lohnsteuer
Fühl mich hier nicht sicher, wie soll ich’s sagen?
Schwer bewaffnete Männer wollen dich von Bäumen schmeißen, die Validität von Aussagen bestreiten,
Vergewaltigung traumatisiert in unausgesprochenen Zeichen
Ausgebildete Killer wollen den Reichstag stürmen, anti-deutsche jagen,
Gedanken speichern auf den Festplatten des BKA,
Wie soll ich’s sagen?
Untergrabung von Freiheit bereitet mir einfach unbehagen
Keiner findet Gottes Flut so witzig wie Christen
Schnell noch mit frischem Schlamm an den Stiefeln was für die Tagesschau knippsen
Haben gewartet bis es zu spät war, kennen keine Scham
Eyes wide shut, geben die Masken nur ab, wenn der Deal sie reicher macht, zweihundertfach
Wie soll ich’s sagen?
Ich denke wir sind fucked

Muss nicht auf mein Konto schauen um zu wissen
Wer mich Ende des Monats beklaut
mILLIONEN, Millionen, Drittwagen, Vorgarten, Solarzellen auf dem Dach,
deine Armut kotzt mich an, deine Armut kotzt mich an