Nomads

With the barricades we lift upon ourselfs
Each of us has their name on the tartarus bell

The nomades will sing a song
To call us back
To offer rest

We became their sons and daughters
With dried out lungs, in our chests
No grasp for air, breathless

He craved for blooming soil
A shining crest on his head
A rich man, poor among the dead

She leans back, opens her leggs
Her cursed breed is falling of the mirror edge

We became their sons and daughters
With dried out lungs
No grasp for air, breathless worthless

Ceremony

I dress in a black veil

Though I thought I was already over it

Wasted all of my words on this

But the holes in my hands won’t heal

The sunset has vanished the devils deal

 

There are no chosen ones

I only see the sick and the broken

The roaming sisters and sons

Of dead rulers, exploited but unspoken

The damage is done

 

Together dancing arround shining idols

Idols that wink

Idols we want to become

Idols that warn you to blink

Idols united as one and none

 

Let us sing together

Of waves that consume us

Of the blood we’ve been drinking

Untill we’re one and none

Untill we are sinking in together

 

What shall be forgiven when the deeds are gone and the white flaggs risen?

We have no answers

Just the prisons

We have no answers

Just the prisons

Atonement

Wir waren alle eins. Ehe wir verstanden hatten wurden wir entzweit. Nun sind wir auf der Suche nach dem was wir nicht wissen was es war, aber wir wissen dass es nicht mehr ist. Es entspringt ein leises Rauschen dem roten Sand, wird er doch gekitzelt von des Windes Spiel. Ein Schatten tritt hervor, dessen Besitzer ein großer weißer Mantel, ohne sichtbare Glieder. Nur ein Kopf thront auf seinem Gipfel. Der Kopf einer schwarz-weiß gefleckten Raubkatze, dessen Wesen dir lieber wohlgesonnen sein sollte. Er wurde gedacht als der klare Poca. Durch die rote Steppe ziehend, bahnte er sich seinen Weg, des Olympus Mons roten Granit vor Augen. Poca erreichte sein Ziel, dass ihn still und leise empfing. Mit geneigtem Haupt trat er ein, in den Bauch des roten Felsen. Ein Raum, mit dunklem Gemüt erfüllt, hielt jedoch eine Säule aus Licht in seinem Zentrum. Poca trat mit geneigtem Kopf hinein und Sprach ohne Stimme: “ Bruder wir werden gerufen, wir brechen auf großer Horus.“, in diesem Moment entsprang von der Decke ein wirbelnder Wind aus tausend Farben. Es war Gefieder, so glänzend und prachtvoll, dass es sich nur gegenseitig in seiner Schönheit übertreffen konnte. Es nahm den gesamten Raum für sich in Anspruch und zog den Kreis um des Raumes einzige Lichtquelle immer enger, bis Poca sanft seine goldenen Augen schloss. Als er sie wieder öffnete stand ihm gegenüber ein weiterer weißer Mantel, auf dessen Gipfel der Kopf eines prachtvollen, in unzählbaren Farben glänzenden, Raubvogels thronte. Er wurde gedacht als der überblickende Horus. Er drehte seinen Kopf nach links, um Poca mit dem rechten seiner beiden starren Augen zu fixieren. Und da sprach er ohne Stimme: “ Eligia hat nach uns gerufen.“ So brachen sie auf und dass letzte Gefieder des Olympus Mons tanzte zum Abschied am Himmel, mit des Windes Spiel, lebe wohl Vater. Sie reisten mit der Mutter Helia im Rücken, beständig brennend, beständig wachend. Sie durchquerten die roten Täler der großen Drei, deren staubige Pracht sich den Schlafenden entzieht und in den Erwachten Sehnsüchte aufstiegen lies. Sie durchschritten die rote Steppe, deren Horizont begann, wo er endete. Horus wich nicht von Pocas Seite, war er doch scheu und des finden der richtigen Richtung ohnmächtig. Poca blieb nahe bei Horus. War er doch uneins und der Geduld Überdruss. So sollten sie gemeinsam den kalten Norden erreichen. Zuflucht aller. Rot wurde nun Weiß, Wind wurde nun Sturm. Und Helia zagte mit ihren Tränen, war sie doch geblendet. Sie erreichten den Zirkel der Erwachten. Der bereits bewohnt war von dem weißen Mantel Dagon, der Behutsame. Dem weißen Mantel Nunnos, der Mitfühlende und dem all zu familiär wirkenden weißen Mantel Eligia, der Weise. Eligia war der letzte der Erwachten und so war es das sein Kopf nicht Sprach, nicht hörte und nicht sah. Aber doch tat er wie gedacht. Gemeinsam umsaßen sie nun einen gläsernen Stein, sie dachten zusammen in Zirkeln, Geraden und Spitzen. So dass über ihrer Stirn rotierende Symbole tanzten. Über Dagons funkelnde Schuppen, bis zu Nunnos kraftvollem Geweih. Von Horus farbigen Federn bis zu Pacos klarem Fell und Eligias haarigem Antlitz. Nun erhob sich aus dem gläsernen Stein ein gewaltiger Kristall. Der die Erwachten erblickte, wie sie sich selbst erblickten. Sie traten in den Kristall hinein und die Entscheidung war endgültig. Der Kristall bewegte sich nun zum Himmel, unentdeckt von Helia. Denn er sah sie, wie sie sich selbst sah.

Einmal kurz darüber nachdenken

Ich bin seit 2 Tagen durchgängig wach. Ich fühle mich ausgelaugt, fast schon ausgetrocknet und doch bin ich lieber nachts wach als Tagsüber. Viele Leute sagen man muss mal Drogen ausprobieren, ich rate jedem mal einige Tage wach zu bleiben oder nichts zu essen. Dein Blick wird mit sicherheit nicht klarer, aber anders. So anders das ich mich selbst in Frage stelle. Es heißt wahre Transzendenz kann man nur in der Dunkelheit erreichen, dies schult das dritte Auge. Davon bin ich wohl so weit entfernt wie die Erde zu Glise 581. Nun ich fühle mich tatsächlich nachts wohler als tagsüber, mitlerweile. Ich lebe in einer Stadt und nachts ist diese Stadt quasi tod. So tod das ich mich auf die Straße legen und mir den schwer zu erkennenden Sternenhimmel mal in Ruhe anschauen kann. Doch in der Tat fühle ich mich den Sternen näher wenn ich die Augen schließe und ausgehungert da liege, mir die kühle Herbstbrise um die Nase weht, während ich den Teer der Straße mit meinen Fingern versuche zu berühren. Camus sagt die Welt ist Sinnlos und das ist gut so, dadurch kann ich mir selbst einen Sinn geben. Ich sage die Welt ist Sinnlos und das ist gut so, dadurch kann ich mich von jedem Sinn freisprechen. Ich bin mir unsicher ob ich überhaupt selbst entscheide oder ob mein Handeln nicht doch nur eine angereihte Verkettung von Wahrscheinlichkeiten ist, wenn selbst Sterne und das Universum dieser Kette unterliegen warum sollte ich, der aus ihnen geboren und ein Teil von ihnen ist, eine Ausnahme sein. Aber wahrscheinlich werde ich das nie erfahren und was bleibt mir da anderes übrig als nach Glückseligkeit zu suchen? Wenn ich das Leiden schon akzeptiert habe.

Everlasting Dawn

From silence springs new strength

Thy patience protects lonley swans

Another day to embrace bloody fangs

In the wake of never ending dawns

 

Binding light extinguishs the night

Orpheus last thoughts in your mind

While red giants taking indistinct eyesight

This is an unfulfilled promise

There is no talk about dyieng might

Just loss and twilight

 

See no evil

Hear no evil

Speak no evil

Zarathustra, dein Kind

Ich bin gefangen in diesem Krampf aus mentaler und physischer Gewalt mir selbst gegenüber. Einerseits wäre ich gerne mit meiner Breitaxt auf einem der zahlreichen Schlachtfelder des 11. Jahrhunderts, gesischtloser Soldat in einem für mich nicht idealistischen Kampf. Nur das warme Blut meiner Kontrahenten klebt an meinen Händen, spritzt auf meine Brust und mein Gesicht. Die Angst vor dem Tod wechselt sich ab mit dem Adrenalin das mich um mein Leben kämpfen lässt. Ich bin verloren, wie all diese anderen Verlorenen. Ich bin Stellvertreter, für die Stellvertreter Gottes. Bis eine kalte Klinge mein Haupt herunterreißt.

Andererseits würde ich gerne die Augen öffnen und dahin gleiten, treiben im All, der Leere, der Schönheit. Beobachten wie sich Wolken aus Wasserstoff und Sauerstoff zu neuer Materie verschmelzen, wie Sterne geboren werden und gebären. Möchte auf der Oberfläsche der Sonne wandern, als ob nichts wäre. Bis der rote Riese mich umarmt und ich mit ihm sterbe.

Kul‘ Ahau

Es ist 03:37 am Morgen, wir schreiben das Jahr 2102, ich bin Peter 22 Jahre alt. Ich steige aus dem TrainPlain der mich zur nächsten Stadt gebracht hat, ich weiß nicht ihren Namen, aber das spielt auch keine Rolle weil alle großen Städte gleich aussehen. Ich gehe durch ein paar Straßen mir fallen ein Torbogen und ein Turm ähnliches Gebäude auf. Es fühlt sich alles so vertraut an, aber ich bin mir sicher hier noch nie gewesen zu sein. Die Gassen sind noch so vollgestopft als wäre gerade Rush Hour, ich werde oft angesprochen doch in meiner Eile und in Gedanken versunken ignoriere ich diese Wortfetzen. Mir fällt jedoch auf das ich lange nicht mehr einen menschenleeren Ort besucht habe. Ich weiß auch nicht genau, diese neuen Pillen machen mich zwar wach, doch mein Zeitgefühl und die Erinnerungen werden schwammig und grau. Ich werfe einen Blick auf meinen BodyHack, keine Anzeichen das es mir schlecht gehen sollte. Warum dann dieser Verlust von Schwerkraft, eine Nebenwirkung? Nein, er sagte mir doch dass er es selber ohne Nebenwirkungen schon die ganze Zeit schluckt. Nah, verdammt. Ich werde mich besser mal setzen. An die Wand gelehnt werfe ich einen Blick über mich, riesige Reklame Projektion, Joghurt Werbung oder soetwas. Ich nehme meine Kippenschachtel aus der Jacke. Moment. Er meinte solange ich das Zeug nehme, keine Inhalationen. Ich denke, am nächsten All-Markt kann ich mir auch Injektionen holen, davon hat er nichts erwähnt. Auf einmal fällt mir diese Ruhe auf, nur meine Gedanken sind laut, ich kann aber nicht aufhören. Warum ist es so still? Panisch stehe ich auf, schaue um mich. Dann rechts von mir ein Penner, er stinkt so bestialisch das selbst sein BodyHack in für Tod erklären müsste. Er starrt nach oben. Ich wandere seinen Blick entlang und dort ist er der Feuerball. Heller als jede meiner Erinnerungen an die Sonne. Schön.